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Blutzucker

Grundwissen Diabetes

Diabetes mellitus – was ist das?

"Sie haben Zucker!" Mit diesen oder ähnlichen Worten stellt Ihr behandelnder Arzt Ihre Diagnose "Diabetes mellitus". Im Gegensatz zu gesunden Menschen ist bei Patienten mit Diabetes der ansonsten notwendige Blutzuckerspiegel krankhaft erhöht.

Jeder Mensch benötigt Blutzucker (Glukose)

Ohne Glukose wäre ein Überleben unmöglich. Zucker ist sozusagen der "Treibstoff" des Menschen. Körperzellen gewinnen durch die Verstoffwechslung der Glukose die lebensnotwendige Energie.

Diese Energie wird mit der Nahrung – meist in Form von so genannten Kohlenhydraten – aufgenommen. Nach Aufspaltung der großen Zuckermoleküle im Darm, wird die Glukose über die Darmschleimhaut ins Blut aufgenommen (resorbiert).

Der Körper verfügt über eigene Reserven in Form von Zuckerspeichern, die sich in den Muskeln und in der Leber befinden. Im Falle eines niedrigen Blutzuckerspiegels kann so der Körper weiterhin mit Energie versorgt werden. Niedrige Glukosekonzentrationen im Blut treten beispielsweise während des Fastens auf.

Das Blut stellt jedoch nur das Transportsystem dar. Der eigentliche Wirkort der Glukose ist die Körperzelle. Über die Blutbahn kann der Zucker dorthin gelangen und weiterverwertet werden.

 

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